Trotz adaptiver Optik gelang es den Wissenschaftlern nicht, die Form der Asteroiden aufzulösen. Allerdings konnten sie mit Hilfe der neuen Kenntnisse vorhersagen, wann sich die beiden am Himmel überlagern und so teilweise verdeckt sind. Wissenschaftler und Hobbyastronomen, verstreut über den gesamten Globus, verfolgten an ihren Teleskopen die auftretenden Schwankungen in der Helligkeit Antiopes. Descamps und seine Kollegen schlossen aus den Beobachtungen auf leicht verformte Ellipsoide mit Längsachsen von etwa neunzig Kilometern.
Die Dichte der Asteroiden schätzen die Forscher auf wenig größer als diejenige vom Wasser. Insgesamt bestehen die beiden Komponenten also zu mehr als dreißig Prozent aus leerem Raum. Auf Grund der porösen Struktur vermuten die Wissenschaftler, dass ihre Form jeweils durch den gravitativen Einfluss ihres Kompagnons entstand. Wie sich die Doppel-Asteroiden bilden, bleibt aber weiterhin unklar.
MP





drucken




Raumschiff Erde |
Go for Launch |
Himmelslichter |
Astronomers do it at Night |
Einsteins Kosmos |
Uhura Uraniae |
Astra's Spacelog | 





