Ein tolles Angebot für Einsteiger, denn zu viele neue Fernrohr-
Trotzdem sind diese Hightech-
Informieren Sie sich vor dem Kauf
Nun kennen Sie sich mit den wichtigsten Begriffen und Fernrohr-
Am besten kann man sich jedoch auf einer Volkssternwarte oder der »Star Party« eines örtlichen Astronomie-
Viele Käufer werden zu dem Schluss kommen, dass ein neues Gerät die richtige Wahl für sie ist. Ein solches Instrument sollte unbedingt bei einem Fachhändler gekauft werden, der sich auf astronomische Teleskope spezialisiert hat. Auch Fotogeschäfte oder Optiker können eine gute Anlaufstelle für Astronomie-
Wenn Sie sich für den Kauf eines neuen Fernrohrs entschieden haben, müssen Sie damit rechnen, mindestens 400 Euro dafür auszugeben. Falls dies Ihre Finanzen übersteigt, ist Ihren astronomischen Ambitionen wahrscheinlich am Besten gedient, wenn Sie sich einen guten Feldstecher und einen bequemen, stabilen Gartenstuhl mit Armlehnen zulegen.
Auf Herz und Nieren prüfen
Ob neu oder gebraucht, sobald Sie das Teleskop in Händen halten, sollten Sie gleich damit anfangen, seine mechanischen Teile zu überprüfen. Das Stativ muss stabil genug sein, damit das Teleskop nicht umfällt, wenn man es im Dunkeln anrempelt. Stoßen Sie das montierte Teleskop leicht an, während es auf ein entferntes Objekt zeigt. Bewegt sich das Blickfeld kurz und stabilisiert sich dann wieder? Gut. Bewegt es sich aber noch Sekunden nach dem Stoß, wird das Beobachten damit unendlich frustrierend sein. Schließlich sollte sich das Fernrohr auf der Montierung leicht und gleichmäßig ohne Ruckeln drehen lassen, sowohl bei sanftem Druck auf den Teleskop-
Für einen Neuling ist es nicht leicht, die optischen Qualitäten eines Fernrohrs fachmännisch zu bewerten. Aber jedes Teleskop sollte folgende einfache Tests bei Nacht bestehen: Richten Sie Ihr Teleskop auf ein Gebiet in der Milchstraße. Nehmen Sie das Okular mit der kleinsten Vergrößerung. Die Sterne im Zentrum des Bildfelds sollten sich als Punkte ohne farbige Halos oder Streifen darum herum scharf stellen lassen. Solche Erscheinungen darf es nur am Rand des Gesichtsfelds geben, von der Bildmitte bis mindestens zur Hälfte des Radius sollten sie unsichtbar sein.
Stellen Sie nun einen relativ hellen Stern scharf ein. Drehen Sie dann die Fokussierschraube erst in die eine und anschließend genauso weit in die andere Richtung. Die beiden unscharfen Bilder des Sterns sollten sich gleichen und ungefähr kreisförmig aussehen. Noch ein wichtiger Hinweis: Brillenträger mit Astigmatismus sollten bei diesem und dem vorherigen Test ihre Brille aufbehalten.
Und schließlich richten Sie Ihr Fernrohr auf den Mond: Er sollte scharf aussehen, nicht verschwommen, abgesehen vom Flimmern der Atmosphäre. Und es sollten keine zusätzlichen Geisterbilder sichtbar sein. Dies geschieht, wenn die Beschichtung eines der optischen Teile fehlerhaft oder von minderer Qualität ist.
Denken Sie immer daran, dass hochwertige Komponenten einen entsprechenden Preis haben. Vieles kann man aber auch schon mit einem preisgünstigen Teleskop sehen. Haben Sie Geduld mit Ihrem neuen Instrument und mit sich selbst. Scheuen Sie sich aber nie, vermeintlich »dumme« Fragen zu stellen, oder versierte Beobachter um Tipps zu bitten! Sie werden Ihnen gerne sagen, wie Sie mit Ihrer Ausrüstung die besten Beobachtungs-Ergebnisse erzielen können.








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