So enträtseln Forscher unsere Vergangenheit
Die Archäologie befindet sich im Wandel. Heute bereichern naturwissenschaftliche Methoden die Arbeit der Forscher, die immer tiefer in die Geheimnisse der Vergangenheit vordringen und zu Erkenntnissen gelangen, wie sie vor wenigen Jahren noch undenkbar waren. So verraten uns z.B. winzige Pollen die Essgewohnheiten von Ötzi.
Das epoc Dossier bietet die spannendsten Beiträge des Magazins zu diesem Thema.
(12. September 2008)
Weitere Informationen finden Sie im Editorial des Heftes.
Inhaltsverzeichnis
Die steinernen Geister von Göbekli Tepe
6
Der Deutsche Klaus Schmidt entdeckte in Anatolien die ersten Tempel der Menschheit.
Archäologie der Albträume
12
Auf den Spuren des Malers Hieronymus Bosch
Archipel der Mystiker
16
Vor Tausenden von Jahren errichteten einfache Bauern auf Malta riesige Steintempel. Aber warum eigentlich?
Die Radiokarbonuhr
24
Mit der C-14-Methode lässt sich alles datieren, sofern es nicht älter als 50000 Jahre ist.
Import - Export
26
Vor mehr als 3000 Jahren sank vor der Türkei ein voll beladenes Schiff. Heute gibt es Auskunft über den Welthandel in der Bronzezeit.
Es lebe der Tod
32
Schon Homer beschrieb die Erscheinung der Thraker als besonders prunkvoll – die Ausstattung ihrer Fürstengräber bestätigt ihn.
Messe, ohne zu zerstören
44
Mit der Röntgenfluoreszenzanalyse können Wissenschaftler selbst wertvolle Fundstücke analysieren, ohne sie auch nur zu berühren.
Bedrohtes Lächeln
46
In Angkor Wat kämpft ein deutsch-kambodschanisches Team um den Erhalt der berühmten Tempeltänzerinnen.
Vor den Toren der Burg
52
Ein Chemiker folgte dem so legendären wie umstrittenen Archäologen Manfred Korfmann als Grabungsleiter in Troja – und bestätigt nun dessen Thesen.
Arthur Evans’ langer Schatten
56
Der Ausgräber des Palasts von Knossos auf Kreta interpretierte viel – und irrte häufig.
Vom Winde verweht
62
Pflanzenpollen sagen uns, zu welcher Jahreszeit Ötzi starb.
Mit der Cessna auf Spurensuche
64
Davon träumen die Kollegen Der Luftbildarchäologe Klaus Leidorf hat schon über 30000 Funde dokumentiert.
Das Glück des Tüchtigen
70
Der französische Unterwasserforscher Franck Goddio ist ein Star seiner Zunft – dabei hat er nicht einmal Archäologie studiert.
Es steckt einem in den Knochen
78
Isotope verraten nicht nur, woher unsere Urahnen kamen, sondern auch, was sie gern aßen.
Im Bann der großen Mauer
80
Keiner kennt sie so gut wie der Amerikaner David Spindler – doch selbst er weiß noch längst nicht alles über die Chinesische Mauer.