Astronomie & Physik, Medizin & Biologie, Erde & Umwelt, Technik & Computer und natürlich Mensch & Geist: Auch in der aktuellen Spektrum-Ausgabe werden Sie wieder vielfältig informiert. Unser Titelthema diesmal: Das kosmische Vergessen. Lawrence M. Krauss zeigt in seinem Artikel, dass eines fernen Tages fast alle Galaxien aus unserem Blickfeld verschwunden sein werden – die Milchstraße wird allein in nachtschwarzem Raum schweben. Dann wird möglicherweise auch der Urknall in Vergessenheit geraten sein. Dass es ihn gab, werden künftige Astronomen nämlich nicht mehr überprüfen können.
Schon im 4. Jahrhundert produzierten die Maya einen Farbstoff mit
erstaunlichen Eigenschaften. Kulturanthropologen fanden nun Hinweise darauf, dass seine Herstellung Teil eines religiösen Rituals war.
Bakterien der Art Escherichia coli schonen ihre Nahrungsressourcen, indem sie kältere Regionen aufsuchen und so ihren Stoffwechsel drosseln, sobald die Populationsdichte einen Schwellenwert übersteigt.
US-Forscher haben den Einfluss der Dunklen Materie auf die Entstehung der ersten Sterne untersucht. Diese leuchteten demnach nicht hell wie die Sonne, sondern waren lichtlose Riesen, in deren Zentrum geisterhafte Teilchen sich selbst vernichteten.
Das Universum löscht die Spuren seiner eigenen Herkunft aus: Eines Tages werden viele Beobachtungen, denen wir unser Wissen
über den Kosmos verdanken, nicht mehr möglich sein.
Zwei Revolutionäre der Physik, die verschiedener kaum hätten sein können, durchlebten gemeinsam die turbulente Zeit vom Ersten Weltkrieg bis zum Beginn der Nazi-Diktatur.
Die Netzhaut schickt dem Gehirn gleichzeitig ein Dutzend verschiedene Filme. Sie enthalten jeweils Teilinformationen der visuellen Szene – die noch wesentlich mehr aufbereitet sind als bisher vermutet.
Ein unscheinbares Nesseltier, aber Vielzeller wie wir, illustriert an seinen Miniatur-Kollagenen, wie schon winzige Mutationen große Evolutionssprünge erlauben.
Schmelzwasser als Schmiermittel: Statt langsam zu schmelzen, könnten die polaren Eisdecken ins Meer abrutschen und einen raschen katastrophalen Anstieg des Meeresspiegels auslösen.
Kühle, trockene Phasen machten der Menschheit nicht nur in der letzten Eiszeit zu schaffen. Als Reaktion darauf entstanden am Rand großer Wüsten aber die ersten Hochkulturen.
Klimawandel mit Folgen: Forscher rekonstruieren die frühere Vegetation der Ostsahara – vor über 10000 Jahren ließen sich sogar Jäger und Sammler aus dem Niltal von ihr anlocken.
Den Menschen in der modernen westlichen Welt geht es heute in nahezu jeder Hinsicht besser als früher. Dennoch sind sie kaum glücklicher. Wie erklärt sich dieses Wohlstandsparadox?
In diesem Jahr erhalten John G. Thompson und Jacques Tits den Abel-Preis für grundlegende Arbeiten zur Gruppentheorie, die in einem Mammutwerk gipfelten.
RFID-Etiketten kleben auf allen möglichen gelagerten Waren und
helfen Autofahrern, schneller durch Mautstellen zu kommen.
Nun werden sie auf ein neues Ziel getrimmt: Fälschungssicherheit.
Makelloser Stil, vollkommene Eleganz und eine
Lebensführung weit über den tatsächlichen
Möglichkeiten – die Geschichte der Dandys
ist eine des Scheiterns auf hohem Niveau.