Nachdem Schwule und Lesben von vielen Sexualforschern bis in die 1980er Jahre als "gestört" stigmatisiert wurden, erleben wir heute eine Zeit nie gekannter Offenheit. Grund genug, einmal zu fragen: Wie kommen die geschlechtlichen Vorlieben eines Menschen überhaupt zu stande? Und wie stark sind wir auf den einmal eingeschlagenen Weg festgelegt?
Als Gratis-Beilage finden Sie hierzu im Heft die DVD mit der Folge "Homosexualität" der Discovery-Channel-Dokumentarserie "Lust & Liebe".
Weitere spannende Themen im neuen Heft unter anderem: Wie Kriminalpsychologen kannibalistische Lustfantasien beurteilen, warum Lithiumsalze gleich mehrere neuropsychiatrische Störungen lindern können und ein total entspannter Erlebnisbericht aus dem stockdunklen "Floating"-Tank.
Viel Spaß bei der Lektüre wünscht
Ihre Gehirn&Geist-Redaktion
Heute so, morgen so? Psychologen zufolge gar nicht so unwahrscheinlich – denn unsere sexuelle Orientierung scheint, ob homo oder hetero, weniger festgelegt als lange gedacht
Das Gehirn versucht pausenlos, die eintreffenden Sinnesreize in einen größeren Zusammenhang zu stellen. Alles, was nicht dazu passt, löscht es kurzerhand aus dem Bewusstsein
Kleien Asiaten übertrumpfen europäische und amerikanische Kinder regelmäßig im Zählen und Rechnen. Die Muttersprache macht womöglich den Unterschied, meint der Neurowissenschaftler Michel Fayol