Psychologie
Macht Geld glücklich?
Den Menschen in der modernen westlichen Welt geht es heute in nahezu jeder Hinsicht besser als früher. Dennoch sind sie kaum glücklicher. Wie erklärt sich dieses Wohlstandsparadox?
Diese überraschende Beobachtung stellt die Wirtschaftswissenschaften, die den Menschen als einen um Heller und Pfennig feilschenden Homo oeconomicus betrachten, bereits seit längerer Zeit vor ein Rätsel. Das Rätsel nennt sich das "Wohlstandsparadox". Nachdem es den Ökonomen nicht gelungen ist, dieses Paradoxon aufzulösen, schickt sich nun eine neue Disziplin an, das Problem zu untersuchen: die empirische Glücksforschung.
Das Fach ist noch relativ jung und interdisziplinär ausgerichtet. Es vereint Biologie, Psychologie, Soziologie und Ökonomie miteinander. Auf ihrer Suche nach den Quellen des "subjektiven Wohlbefindens" stießen die Glücksforscher


Edgar Dahl ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Gynäkologie der Justus-Liebig-Universität Gießen. Neben Fragen der Bioethik beschäftigen ihn Probleme der Moralphilosophie, Rechtsphilosophie und Religionsphilosophie.
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1. Nicht ganz glücklich
25.04.2008, Bernhard Kauler, WürzburgMeines Erachtens sind doch, um beim Beispiel des materiellen Einkommens zu bleiben, damit doch auch ziemliche Unannehmlichkeiten verbunden, wie weniger freie Zeit zur Verfügung zu haben, mehr Stress und so weiter, die das individuelle Wohlbefinden mehr oder weniger stark einschränken. Gerade diese Aspekte, in einem eigentlich psychologisch orientierten Artikel, außer Acht zu lassen, beleuchtet mir zu wenig. Schade drum.
2. Glücklich?
28.04.2008, Reiner Vogels, Swisttal1. Der Aussagewert einer Multiple-Choice-Befragung "sehr glücklich", "ziemlich glücklich", "nicht sehr glücklich", überhaupt nicht glücklich" (S. 85) ist kritisch zu hinterfragen. Wer die Menschen kennt, weiß, daß sie dazu neigen, sich mit dem Unvermeidlichen, auch wenn es negativ ist, zu arrangieren und es letztlich auch zu bejahen. Der Sisyphos des Camus, dessen geistesgeschichtliches Urbild ja der "Amor fati" Nietzsches sein dürfte, soll ja - für mich wenig überzeugend - ein glücklicher Mensch gewesen sein. In einer erfolgsorientierten Gesellschaft nun gilt die psychische Bereitschaft zum Arrangement mit dem Unvermeidlichen in hohem Maße als gesellschaftlich erwünscht. Unglückliche gelten dort nämlich als Verlierer bzw. als Versager. Daher dürften viele Menschen in einer erfolgsorientierten Gesellschaft mehr als anderswo dazu neigen, ihre eigene Befindlichkeit nicht nur vor anderen, sondern auch vor sich selbst positiver darzustellen, als sie ist.
Vor diesem Hintergrund kann gefragt werden, ob die bemerkenswert positiven Ergebnisse der Glücksumfrage in den angelsächsischen Ländern, vom Sonderfall Irland einmal abgesehen, nicht mit dem großen Meinungsdruck der "Keep-smiling-Kultur" bzw. der "Stiff-upper-lip-Kultur" herrühren. Es könnte sein, daß die Aussage, daß man selbst glücklich sei, ein Ausdruck der Unfreiheit ist und daß sie mehr von internalisierter Anpassung an den gesellschaftlichen Mainstream zeugt als von tatsächlichen Befindlichkeiten. Umgekehrt könnte das Bekenntnis zum persönlichen Unglücklichsein ein Ausdruck von individueller Souveränität und Freiheit sein.
2. Eine weitere Problematik des Glücklichseins hat Augustinus aufgezeigt: Glück ist nach ihm, daß man ein Leben führen kann, das man liebt und will. Nun gehört dazu, daß man das Leben liebt, unbedingt der Wille, daß dieses Leben, so wie man es liebt, von Dauer ist. Daraus folgt dann, daß es im Endlichen kein Glücklichsein gibt: "Fieri non potest, ut eam [scil. vitam], qui sic amat, non aeternam velit. Tunc igitur beata erit, quando aeterna erit." Übersetzt: "Es kann nicht sein, daß der, der es [das Leben] so liebt, nicht will, daß es ewig währt. Erst dann wird es glücklich sein, wenn es ewig sein wird." (Gottesstaat, XIV, 25).
Kann es überhaupt irdisches Glück geben?
3. Glück im internationalen Vergleich
01.05.2008, Edgar Dahl, GießenFriedrich Nietzsche hat einmal gesagt: "Der Mensch strebt nicht nach Glück; nur der Engländer thut das", womit er die unterschiedliche Einstellung, die unterschiedliche Nationen zum Glück haben, ausgezeichnet auf den Punkt gebracht hat.
Wie Sie schon andeuteten, werden diese nationalen Unterschiede vor allem in der "Keep-Smiling"-Kultur der USA deutlich. Von 2005 bis 2006 war ich an der State University of New York tätig. Da ich die Arbeit am dortigen Center for Bioethics and Humanities als nervtötend empfand, war ich tiefunglücklich. Um mir das Leben wenigstens etwas zu versüßen, habe ich mir jeden Tag einen "Crispy Cream Donut" geleistet. Wie immer, wurde ich vom Verkäufer im Laden gefragt: "How are you today, Sir?", und ich wusste, ehrlich gesagt nie, was ich antworten sollte. Zumeist habe ich mich auf ein "Thanks, I'm fine" beschränkt. Eines Tages stand ein Obdachloser vor mir an der Kasse. Offenbar hatte er sich genügend Geld erbettelt, um sich ein Bier kaufen zu können. In Lumpen gekleidet, einen Fuß in einem verdreckten Verband gehüllt, antwortete er auf die Frage, wie es ihm gehe mit: "Great! Just great!" Diese Antwort war nicht nur eine Reaktion auf den Umstand, dass er sich ein Bier leisten konnte, sondern wirklich ehrlich und aufrichtig gemeint. Mir ging dieser inflationäre Gebrauch von Superlativen wie "great", "terrific" und "excellent" so auf die Nerven, dass ich den Verkäufer irgendwann in eine halbstündige Diskussion zum Thema Glück verwickelte und ihm auf den Kopf zu sagte, dass sich die Amis, denen es stets "splendid" gehe, meines Erachtens in die Tasche lügen. Er sagte: "Das Leben ist beschissen genug. Warum sollten wir andere damit behelligen, wie beschissen es uns geht?"
Viele Bücher zum Thema Glück enthalten einen Test, mit dessen Hilfe man prüfen kann, wie glücklich man selbst ist. Wann immer ich einen solchen Fragebogen ausgefüllt habe, zeigte sich, dass ich weit unter dem Durchschnitt lag. Liegt dies nun daran, dass ich von Natur aus eine melancholische Ader habe oder daran, dass ich einfach etwas ehrlicher bin?
Ich weiß es nicht. Jedes Buch zur empirischen Glücksforschung beginnt jedenfalls mit einem methodologischen Teil, in dem genau die Punkte angesprochen werden, die auch Sie ansprechen. Danach scheinen die Menschen verschiedener Nationen durchaus dasselbe unter Glück zu verstehen und über Generationen hinweg auch vergleichbare Antworten zu geben. Zudem hat man die Selbstaussagen wieder und wieder überprüft, indem man neben den Befragten auch dessen Familie, Freunde oder Kollegen befragt hat. Die Übereinstimmung im Urteil ist so groß, dass man meint, die Zuverlässigkeit der Aussagen nicht bezweifeln zu müssen.
Auf Ihre Frage, ob es irdisches Glück überhaupt geben kann, komme ich besser in einem separaten Leserbrief zu sprechen.
4. Umgang mit plötzlichem Reichtum
02.05.2008, Jörg Michael, HannoverCa. 70 Prozent aller Lotto-Millionäre leben fünf Jahre später von Sozialhilfe.
Den meisten geht es hinterher also sogar schlechter als vorher.
Dies dürfte aber weniger mit dem Geldsegen an sich zusammenhängen, sondern vielmehr damit, wie gut (oder wie schlecht) Menschen, die plötzlich zu Reichtum gekommen sind, damit umgehen können.
5. Alle Lust will Ewigkeit
05.05.2008, Edgar Dahl, GießenIch wage auch zu bezweifeln, dass der, der ein glückliches Leben führt, zwangsläufig wünschen muss, dass es ewig währen möge. Das einzige Leben, das wir kennen, ist das irdische Leben, und von diesem irdischen Leben wünscht sich wahrscheinlich selbst der Glücklichste nicht, dass es von ewiger Dauer sein sollte. Dazu ist das irdische Leben viel zu schmerzlich. Schließlich ist auch der Glücklichste nicht blind für "die Pfeil und Schleudern des wütenden Geschicks", denen seine Mitmenschen zum Opfer fallen. Ich denke, was wir uns wünschen, ist, dass wir dieses Leben hinter uns lassen können, wenn wir seiner überdrüssig sind. Wir wollen nicht vor unserer Zeit aus ihm herausgerissen werden, doch wir wollen auch nicht gezwungen sein, es weiter zu leben, wenn wir es einfach leid sind. Ich für meinen Teil betrachte den Tod nicht als Tragödie, doch ich wünschte mir, über Zeit und Ort meines Ablebens selbst bestimmen zu können.
6. Kann es irdisches Glück überhaupt geben?
05.05.2008, Edgar Dahl, GießenSich erfolgreich fortzupflanzen, erfordert jedoch weit mehr, als nur gelegentlich Sex zu haben. Es erfordert in aller Regel, einen Partner zu finden, ihn an sich zu binden, mit ihm eine Familie zu gründen und die gemeinsamen Kinder so gut wie möglich zu versorgen. Um vor dieser keineswegs leichten Aufgabe nicht gleich zu kapitulieren, gängelt uns die Natur geschickt mit Hilfe von Gefühlen, die, objektiv betrachtet, alles andere als angenehm sind: Um einen Partner zu suchen, empfinden wir Sehnsucht und Begierde; um uns auf der Suche nach einem begehrenswerten Partner gegen unsere Mitbewerber durchzusetzen, empfinden wir Neid und Ehrgeiz; und um unseren Partner nicht an Rivalen zu verlieren, empfinden wir Eifersucht und Raserei. Insofern wir von diesen Gefühlen fast unser gesamtes Leben lang getrieben werden, kann es wohl schwerlich dauerndes Glück, sondern bestenfalls vorübergehendes Glück geben.
7. Sex, Glück und Ewigkeit
06.05.2008, Reiner Vogels, Swisttal1. Daß die Aufgabe des Menschen in dieser Welt vor allem unter dem biologischen Gesichtspunkt der Fortpflanzungsaufgabe zu bestimmen sei und daß "Mutter" Natur (eine für einen religionskritischen Philosophen erstaunlich mythologisierende Redeweise!) uns mit Glücksgefühlen zum Sex ködere, was dann wegen der Schwierigkeiten der Familiengründung, wie Eifersucht, Konkurrenz mit Nebenbuhlern etc. auch mit Unlusterfahrungen verbunden sei, ist m.E. eine allzu sehr verkürzte Sicht des Menschen.
Der Mensch ist ein freies Wesen. Er hat es nicht nötig, sich den von irgendeiner anonymen Natur diktierten Lebenszielen zu verpflichten. Oder mit Sartre: Die Existenz geht der Essenz voraus. Der Mensch ist zur Freiheit verurteilt.
Wegen dieser existentiellen Grundsituation des Menschen wird irdisches Glück - wenn überhaupt! - nicht in der Befriedigung natürlicher Triebe zu finden sein, sondern im Erreichen der Ziele, die der selbstbestimmte, freie Mensch sich setzt. Kein Glück ohne Freiheit! Wer sich der Natur unterwirft, unterwirft sich einem anonymen und gegenüber dem eigenen menschlichen Geschick vollkommen gleichgültigen Konglomerat von Naturgesetzen. Ich jedenfalls bin ein freier Mensch, und wenn ich mich unterwerfe, dann nicht den blinden Mächten der Natur, sondern dem Willen Gottes, und zwar freiwillig.
2. Im Gegensatz zu Dahl halte ich daran fest, daß es kein wirkliches Glück geben kann ohne das Wissen um seine Dauer. Ein junger Mensch mag das noch nicht in aller Schärfe und Bitterkeit empfinden, Ältere wissen das sehr wohl. Dahl selbst zitiert die richtige Erkenntnis Nietzsches: "Alle Lust will Ewigkeit." Der Mensch kann nicht einfach zukunftslos im schönen Augenblick ("Verweile doch, du bist so schön") leben und glücklich sein wie der Fisch im Wasser.
Das liegt nicht nur daran, daß er, auch wenn es ihm selbst gut geht, mitleidet mit den Leidenden und Unterdrückten dieser Erde und von dem unübersehbaren Elend dieser Welt nicht absehen kann, sondern das hat einen sehr viel tiefer liegenden anthropologischen Grund: Der Mensch wird in seinem Leben niemals satt. Er ist immer aus auf mehr. Selbst wenn er alles erreicht hat, wenn er zu Wohlstand gekommen ist, in einer fröhlichen Familie lebt, wenn er Ansehen bei den Menschen gewonnen hat, Freunde hat und gesund ist, wird er sich fragen: "Ist es das? Ist das alles?" Dieses nimmerruhende Fragen erlaubt ihm kein wirkliches Glücklichsein. Der Mensch ist ein einziger Verweis über sich selbst hinaus, und deshalb wird es Dahl und seinen Mitstreitern nicht gelingen, die Religion abzuschaffen.
8. Alle Lust will Ewigkeit?
13.05.2008, Lothar Michael Muth, Berlinich würde sagen, umgekehrt wird ein Schuh draus. WEIL der Mensch sterblich und durch den Tod das Leid vielfach in der Welt ist, deshalb ist das Glück trotz aller modernen Fortschritte immer noch vorübergehend und begrenzt. Die religiöse Tradition hat, wie von Herrn Vogels dankenswerter Weise noch einmal in Erinnerung gerufen, den Zusammenhang zwischen vollkommenem Glück und Todesüberwindung schon immer hergestellt, wobei die säkulare Moderne dieses Ideal trotz Aufgabe metaphysischer Subjekte und Begründungen indirekt übernommen hat, in dem sie die fortschreitende Verbesserung aller Lebensbedingungen mit der kontinuierlichen Steigerung der Lebenserwartung verknüpft.
Dass man ein Leben voller Schmerz, Leid und Unglück aber nicht immer weiter fortsetzen will, falls keine Aussicht auf Linderung oder gar grundlegenden positiven Wandel besteht, ist sicher richtig, doch sogar noch der Selbstmörder erhofft sich eine Besserung seiner Lebensumstände, wie es in einem Text zu einer Theaterpremiere unter dem bezeichnenden Titel „Glück für alle" letzte Woche am Schauspiel Frankfurt heißt, einem Gedanken Pascals folgend.
Über Zeit und Ort Ihres Ablebens könnten Sie nur dann tatsächlich selbst und frei bestimmen, wenn Sie wesentliche Todesursachen wie insbesondere Krankheit und den Alterungsprozess überwunden hätten, während man ansonsten anhand Ihres Lebensalters jetzt schon zumindest Ihre durchschnittliche „Restlebenszeit" angeben kann (minus im Schnitt 5 Jahre für die durchschnittliche GESUNDE Restlebenszeit, die mit der glücksfähigen enger korrelieren dürfte). Die vielfältigen modernen Projekte zur Lebensverlängerung zielen letztlich auf eine permanente Ausdehnung der menschlichen Freiheitsspielräume, und wenn Glück immer nur im aktuellen Prozess der partiellen Grenzverschiebung erfahrbar ist (während man sich an das je erreichte neue Niveau relativ schnell und glücksneutral gewöhnt), dann ist der relative Glückshorizont der Moderne - paradoxerweise durch die Aufgabe absoluter traditionell-religiöser Heils- und Glücksversprechen - unendlich! Schließlich ist die geistig-soziale Anpassung an wechselnde äußere Umstände durch das lernende Gehirn beim Menschen tendenziell adaptiver als die so viel trägere Weitergabe variierender genetischer Informationen durch sexuelle Reproduktion, wodurch sich die „survival machine" bloß für die Gene (Richard Dawkins Begriff für den körperlichen Organismus) immer weiter in eine „Überlebensmaschine" für das menschliche Individuum verwandelt.
9. Zuckerbrot und Peitsche
14.05.2008, Mag. Janine RosenkranzEin sehr guter Bericht, die Selbstliebe fehlt vielen Menschen! Zuckerbrot und Peitsche, das ist Leben!
Mag.Janine Rosenkranz
10. Die Flüchtigkeit des Glücks
19.05.2008, Edgar Dahl, GießenSubjektiv betrachtet, ist es natürlich nicht der "Sinn des Lebens" (und sollte es sicher auch nicht sein), sich so erfolgreich wie möglich fortzupflanzen. Es gibt andere, zusätzliche und weit lohnendere Ziele im Leben. Doch objektiv betrachtet, ist es nun einmal der "Zweck des Lebens" aller Organismen, ihre Gene weiterzugeben. Die Anatomie, Physiologie und Ethologie der Lebewesen sind Anpassungen an ihre ökologische Nische, die sowohl ihr Überleben als auch ihre Fortpflanzung sichern sollen. Ja, selbst die Entstehung menschlicher Gefühle lässt sich nur verstehen, wenn man sie unter reproduktiven Aspekten betrachtet: Liebe, Lust und Leidenschaft wie Eifersucht, Neid und Ehrgeiz sind entstanden, weil Menschen mit diesen Gefühlen mehr Nachkommen hinterlassen haben als Menschen ohne diese Gefühle.
Schon aus biologischen Gründen kann es nur "Momente des Glücks" geben. Dass das Glück, das eine Mutter erlebt, wenn sie ihr gerade geborenes Kind erstmals im Arm hält, nicht ewig andauert, kann dieses Glück schwerlich schmälern. Wer darauf besteht, dass wahres Glück ewig währen muss, wird in diesem Leben kaum glücklich werden.
Mir geht es nicht darum, die Religionen dieser Welt abzuschaffen. Ich selbst wollte gar nicht in einer Welt ohne Religionen leben. Dies ändert jedoch nichts daran, dass ich die Glaubensaussagen der Religionen für rational unbegründet halte. Und zudem gibt es natürlich einige religiöse Praktiken, denen man in der Tat den Kampf ansagen sollte, wie etwa der Behandlung der Witwen im Hinduismus oder der Behandlung Homosexueller im Christentum und Islam, da sie nur unnötiges Leid hervorbringen. Das Leben ist schwer genug - warum sollte man ihnen ihr Leben noch unnötig schwerer machen?