Eine biografische Briefmarkensammlung von Pythagoras bis Kolmogorow
Heinz Klaus Strick, ehemaliger Mathematiklehrer und langjähriger Schulleiter, begann vor einigen Jahren für die Teilnehmer seiner Leistungskurse monatliche Kalenderblätter zu schreiben: Zu einem runden Geburts- oder Todestag feierte er das Leben eines großen Mathematikers und einige seiner Werke - mit Briefmarken! Von der Website des
Gymnasiums wanderten diese Beiträge auf unsere Website
(www.spektrum.de/mathekalender); das vorliegende
Heft bietet Ihnen eine Auswahl dieser Beiträge.
(31. Juli 2009)
Weitere Informationen finden Sie im
Editorial des Heftes.
Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis
6
Thales von Milet (624-547 v. Chr.)
Der Satz des Thales
Der Umfangswinkel im Kreis ist halb so groß wie der zugehörige Mittelpunktswinkel. Der bekannte Satz vom Winkel im Halbkreis ist davon nur ein Spezialfall.
17
Mohammed ibn Musa Al-Khwarizmi (680-850)
al-gabr w-almuqabala - Ergänzen und Ausgleichen
Was wir heute Algebra nennen, geht ursprünglich auf die Arbeiten arabischer Wissenschaftler des frühen Mittelalters zurück.
22
Leonardo von Pisa (Fibonacci) (1170-1250)
"Liber abbaci"
Das Rechenbuch des Leonardo von Pisa, genannt Fibonacci, wirkt jahrhundertelang nach; Luca Pacioli (1445-1517) greift es ebenso auf wie Leonhard Euler (1707 -1783).
56
Leonhard Euler (1707 -1783)
Der produktivste Mathematiker aller Zeiten
Leonhard Euler war ein Meister der Kunst, durch die unglaublichsten Umformungen überraschende Resultate zu erzielen.
63
Gaspard Monge (1746-1818)
Flucht vor der Guillotine - Karriere durch Napoleon
Die Französische Revolution fällt mitten in eine Blütezeit der französischen Mathematik. Deren Protagonisten dienen der »Göttin der Vernunft« mit wissenschaftlichen Mitteln oder versuchen sich - mit wechselndem Erfolg - den jeweils Herrschenden anzudienen.