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Gehirn&Geist Dossier 2/2010 Psychologie des Verbrechens

Forscher ergründen die Ursachen von Kriminalität
Inwieweit ist menschliches Handeln biologisch determinierbar? Sind wir frei, uns für oder gegen das Unrecht zu entscheiden? Solche Überlegungen erzeugen Widerwillen, wenn uns das Leid eines Opfers nahegeht. Wir brauchen einen Schuldigen und wir wollen ihn zur Verantwortung ziehen. Doch die Grenzen zwischen Täter und Opfer verschwimmen, die meisten Täter sind zugleich Opfer. Der Grat ist oft schmal und manchmal genügen Achtlosigkeit oder eine einzige falsche Entscheidung, um sich auch als unbescholtener Bürger auf der Anklagebank wiederzufinden.
Dieses Dossier bündelt die wichtigsten G&G-Artikel zu Themen der Kriminalpsychologie aus den vergangenen Jahren.
(11. Juni 2010)

Weitere Informationen finden Sie im Editorial des Heftes.

Inhaltsverzeichnis
Was die Tat über den Täter verrät • Falsche Geständnisse • Interview: "Verhören ist Beziehungsarbeit" • Die Wahrheit über Lügen • Angemerkt! Im juristischen Dilemma • Mauer des Schweigens • Gefährliche Liebschaften • Erst der Bauch, dann die Moral • Aus Mangel an Gefühlen • Interview: "Gewalttaten lassen sich nicht verlässlich vorhersagen" • Eine fatale Verbindung • Angemerkt! Psychisch krank und aggressiv – ein altes Tabu • Abgestempelt • Justitias neue Kleider • Hinter verschlossenen Türen • Dem Schrecken ein Ende setzen

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