Am Rande: Stoppt Alzheimer – spielt Schach!
Michael Groß weiß, wie wir uns vor dem Big-Brother-Syndrom schützen können
Dr. Michael Groß
Doch da Professoren keine eigene Spezies darstellen, ist Ähnliches möglicherweise für Homo sapiens ja ganz allgemein zutreffend. Nach den denk-intensiven Jahren der Schul-, Universitäts- oder Berufsausbildung sind manche froh, wenn sie sich auf ihrer Schiffsplanke niederlassen und die jeweils aktuelle Serie von Big Brother oder Girlscamp filtrieren können. Und wenn ökonomische Zwänge des Berufslebens sie allzu sehr zu geistiger Tätigkeit zwingen, neigen sie in der Freizeit besonders zum Abschalten.
Eine neue epidemiologische Studie aus den USA sollte allerdings zumindest denjenigen zu denken geben, bei denen die Hirnabschaltung noch halbwegs reversibel ist. Es war bereits vorher bekannt, dass hoher Bildungsgrad und anspruchsvolle Berufstätigkeit die Wahrscheinlichkeit verringern, an der Alzheimerschen Demenz zu erkranken. Nun fand das Team von Robert Friedland in Cleveland im US-Bundesstaat Ohio heraus, dass diese Wahrscheinlichkeit (bei gleichem Bildungsgrad und Berufsstatus) in signifikantem Zusammenhang mit der Teilnahme an Freizeitbeschäftigungen im mittleren Lebensalter steht. Am besten "schützen", so Friedland, geistig anspruchsvolle Täti


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