Einfach nur nervöse Zuckungen oder sogar Hinweis auf verborgene Gedanken? In unserer Titelgeschichte "Fenster zum Gehirn" berichten zwei Neurowissenschaftler über ihre neuesten Erkenntnisse. Sie zeigen, dass die scheinbar sinnlosen Fixationsbewegungen des Auges dessen Ermüdung vorbeugen, aber auch in Richtung von Objekten tendieren, die unser heimliches Interesse erregen.
Der Chemie-Nobelpreis ging an Gerhard Ertl vom Fritz-Haber-Institut in
Berlin für seine exemplarischen Untersuchungen der chemischen Abläufe
an technisch wichtigen Katalysatoren.
2020 kehrt die Menschheit zum Mond zurück – dieses
Mal nicht nur für einen kurzen Besuch. Der Apollo-Nachfolger Orion ermöglicht vier Astronauten, gleich
ein halbes Jahr lang vor Ort zu bleiben.
Die Dunkle Energie macht Kosmologen schwer zu schaffen.
Schließlich hängt an ihr das Schicksal des ganzen Universums.
Neue Weltraummissionen werden endlich eine solide Datenbasis liefern.
Bisher galten sie als störendes nervöses Zucken. Nun ist
klar: Ohne diese winzigen Augenbewegungen könnten wir nicht sehen. Sie verraten aber auch unterschwellige Gedanken.
Gene leisten zur Alkoholsucht einen wesentlichen
Beitrag. Diese Erkenntnis verspricht nicht nur bessere
Therapien, sondern erlaubt auch gezieltere Vorsorge.
Bei Diabetes, rheumatoider Arthritis oder multipler
Sklerose können Mediziner im Blut Vorboten nachweisen
– oft schon Jahre vor dem Ausbruch der Erkrankung.
Die klassische biologische Disziplin schlechthin, die von Carl von Linné begründete Taxonomie, ist ins Abseits geraten. Ist guter Rat hier wirklich teuer?
Die industrielle Landwirtschaft würde nachhaltiger
werden, wenn die wichtigsten Kulturpflanzen
mehrjährig wachsen und tiefgründige Wurzelsysteme
ausbilden könnten.
Im Lauf weniger Jahrhunderte wurde aus Bauern und Häuptlingen
ein Volk der Krieger und Könige, verwandelten sich
die Germanen des Nordens in die gefürchteten Wikinger.
Künftig wird die Elektronik nur die Ladung der Elektronen
nutzen, sondern auch deren Spin. Als ideales Material für
solche Quantengeräte bietet sich Diamant an.
Alles Licht, das wir von der Sonne empfangen, stammt aus einer wenige hundert Kilometer dicken äußeren Schicht,
der Photosphäre. Das reicht, um auf den Aufbau des Glutballs zu schließen.