Geburtshelfer Roms
Mehr als hundert Jahre lang lenkten etruskische Könige die Geschicke Roms. Für die Römer war dieser Kontakt äußerst fruchtbar, für die Etrusker endete er mit dem Verlust ihrer Identität
Die Wirklichkeit sah indes anders aus, die »Stadtwerdung« Roms war ein Werk der Etrusker. Rom entpuppte sich geradezu als Fundgrube für etruskische Hinterlassenschaften: kostbare Weihgaben aus Gold und Elfenbein, kunstvoll gefertigte Bronzestatuetten und ungezählte Gefäße aus Bucchero, der schwarzen Keramik der Etrusker – ganz zu schweigen von den baulichen Relikten dieses kulturell hochstehenden Volks.


Theodor Kissel ist freier Autor und forscht als ALthistoriker an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz.
abrufen




Natur des Glaubens |
Gute Geschäfte |
Con Text |
Vergangenheitsstaub |
Hinter-Gründe | 




