Die weiße Hirnmasse kann mehr als gedacht: Zum Beispiel hilft sie beim Lernen, bedingt unter Umständen aber auch Schizophrenie oder Autismus. Außerdem im Heft: Forscher hoffen, dass sich menschliche Extremitäten binnen zwanzig Jahren regenerieren lassen könnten - werden amputierte Hände eines Tages wieder nachwachsen? Schließlich beantworten wir auch die Frage, welche Farbe Pflanzen wohl auf fremden Planeten hätten. Rot? Blau? Gut möglich. Sogar schwarze Vegetation könnte das Licht anderer Sonnen gut nutzen.
Titelblatt
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Neue Untersuchungen zeigen, dass das ausgedehnte Tiefland auf der Nordhalbkugel des Mars ursprünglich eine elliptische Form hatte. Computersimulationen zufolge könnte es beim Einschlag eines Asteroiden entstanden sein, der ein Drittel so groß war wie der Planet selbst.
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In Konstanz wurde der weltweit schnellste Ultrakurzpulslaser gebaut. Er eröffnet der Präzision von Frequenzmessungen neue Dimensionen. Dadurch erhöht er auch
die Chancen zum Aufspüren ferner erdähnlicher Planeten.
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Nach Untersuchungen von US-Forschern haben Parasiten einen deutlich größeren Anteil an der Stoffbilanz von marinen Ökosystemen als vermutet. So entspricht ihre Biomasse derjenigen aller Wirbeltiere ihres Lebensraums.
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Nach neuen Erkenntnissen verhalten sich Nervenzellen erstaunlich ökonomisch. Bevor sie sich fest verschalten, stellen sie erst probeweise eine lose Verbindung her. Nur bei genügend hohem Informationsfluss wird daraus ein dauerhafter Kontakt.
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Das Perlenspiel im Champagner sieht nicht nur gut aus. Indem aufsteigende Bläschen die Flüssigkeit durchmischen, setzen sie auch Duftstoffe frei. Zwei Physiker haben sich dieses Phänomen ganz genau angesehen.
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Auf fremden Planeten würden wir wohl vergeblich nach grüner Flora suchen. Oft vermag rote, blaue oder gar schwarze Vegetation das exotische Licht anderer Sonnen
besser zu nutzen.
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Früher stand sie im Schatten der "kleinen grauen Zellen". Doch die weiße Substanz unterhalb der Hirnrinde hat unerwartet große Bedeutung. So hilft sie beim
Lernen, kann aber auch geistige Störungen bedingen, wenn sie nicht richtig funktioniert.
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Ein amputiertes Bein komplett regenerieren – für Molche und
Salamander ist das kein Problem. Forscher hoffen von ihnen zu lernen, wie das auch beim Menschen gelingen könnte.
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Neue Modulatoren, der Nahrung in winzigen Mengen zugesetzt,
sollen kalorienreiche oder würzige Lebensmittelprodukte vortäuschen – damit wir gesünder essen.
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Einst war er der viertgrößte See der Welt. Doch rücksichtslose Bewässerung von Anbauflächen entlang seiner Zuflüsse hat ihn großenteils in unfruchtbares
Ödland verwandelt. Nun erholt sich zumindest der nördliche Teil wieder.
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Im zweiten Teil der Serie geht es um Komplexität, hier um die Frage, wie effizient sich bestimmte kombinatorische Probleme lösen lassen. In der Komplexitätstheorie
ist dies unter dem Kürzel "P = NP" bekannt. Für die Lösung bietet das Clay Institute ein Preisgeld von einer Million Dollar.
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Wie hat man sich gewisse Mutationen im Erbgut von Lebewesen vorzustellen? Ungefähr wie Pfannkuchenwenden – von einem hinreichend abstrakten Standpunkt aus. Bald aber gelangt man zu einem Problem der höchsten Schwierigkeitsklasse.
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Ein steter Kreislauf von Verdampfen und Verflüssigen hält Lebensmittel länger frisch.
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Nur schwere Fahrzeuge bieten ihren Insassen ausreichend Schutz bei
Verkehrsunfällen,
lautet die gängige Meinung. Doch Leichtbauweise und
konstruktive Veränderungen könnten viele tödliche Unfälle vermeiden
helfen.
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Vera Binder über "Das Werden der Völker in Europa" von Elisabeth Hamel
103
Reinhard Lassek über "Warum Vögel singen" von David Rothenberg
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Michael Springer über "Georg Cantor - Der Jahrhundertmathematiker und die Entdeckung des Unendlichen" von David Foster Wallace
Schieben Sie es nicht auf Ihren Job, den Stau oder nervige Haushaltspflichten: Um der Langeweile zu entfliehen, müssen Sie nicht die Umstände ändern, sagen Forscher. Alles, was Sie dazu brauchen, ist die richtige Geisteshaltung.