Gehirn&Geist Serie Kindesentwicklung Nr. 4
Pubertät – So finden Jugendliche ihren Weg

Psychologische Hilfen für Eltern, Lehrer und Erzieher
Heute prägen die interaktiven Medien wie PC, Internet und Mobiltelefon die Lebenswelt unserer Kinder. Das Handy ist für sie nicht nur Prestigeobjekt. Wer keines hat. bekommt Verabredungen schlicht nicht mit, wird womöglich zum Außenseiter. Per SMS drücken manche Freundinnen Tag und Nacht ihre Zusammengehörigkeit aus. Die Kehrseite der Vernetzung: Auch Schikanen und Gewalt unter Schülern haben neue Dimensionen angenommen. Die Opfer werden im Internet bloßgestellt, in Online-Gruppen geschnitten und mit beleidigenden SMS überhäuft. Die Erwachsenen erfahren von dem Psychoterror meist nichts - oder erst. wenn es fast zu spät ist. Daneben spielen aber auch beispielsweise Schulschwänzen, Drogen und insbesondere Essstörungen eine immer größere Rolle. Die Zahl magersüchtiger wie fettleibiger Kinder steigt.
Das Heft enthält ausgewählte Beiträge aus Gehirn&Geist, in denen die wichtigsten psychologischen Erkenntnisse zum Thema Pubertät mit seinen verschiedenen Facetten vorgestellt werden.

(17. Juli 2009)

Weitere Informationen finden Sie im Editorial des Heftes.

Alle bisher erschienenen Ausgaben der Serie Kindesentwicklung finden Sie unter:
www.gehirn-und-geist.de/kinder

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Inhaltsverzeichnis

Jugendnews

 
6
Schaltstellen der Gewalt, Erste Liebe, Und sie schaden doch, "Null Bock" - an den Hörner gepackt

Generation Handy

 
12
Mehr Spontaneität, mehr Nähe, aber auch mehr Kontrolle: Wie Mobiltelefonie die sozialen Beziehungen von Jugendlichen prägt.

Mobbing 2.0

 
18
Statt mit der Faust werden Mitschüler heute oft per Handy und Internet schikaniert. Was tun gegen den neuen Psychoterror?

Glühende Pein

 
22
Freunde und Angehörige können helfen die Furcht vor dem Erröten zu überwinden.

Ich bin dann mal weg

 
26
Fast jeder Schüler schwänzt einmal den Unterricht. Wann Lehrer und Eltern eingreifen sollten.

Interview: "Als säßen sie in einem tiefen Loch"

 
30
Suizidversuche sind oft verzweifelte Hilferufe, meint Psychiater Fritz Poustka. Wie sollen Angehörige darauf reagieren?

Kindheit ade

 
34
In der Pubertät erfolgt ein tief greifender Umbau des Gehirns, der sich zwangsläufig auf das Verhalten auswirkt. Dies könnte erklären warum Jugendliche in dieser Lebensphase oft "seltsam" reagieren.

Standpunkt: Mythos Teenagergehirn

 
40
Die "Chaosjahre" sind nur in den westlichen Industrienationen ein großes Thema, meint der amerikanische Psychologe Robert Epstein. Er hält die pubertäre Rebellion daher für ein Produkt unserer Kultur und plädiert für einen anderen Umgang mit Heranwachsenden.

Hunger nach mehr

 
46
Bei einer Essstörung steht alles auf dem Spiel: Gesundheit, soziale Beziehungen, Zukunftspläne - manchmal gar das Leben. Doch Therapien können helfen.

Mit Barbie durch dick und dünn

 
54
Die Zahl magersüchtiger wie fettleibiger Kinder steigt. Die Psychologen Uwe Berger und Andreas Schick stellen Präventionsprogramme für die Schule vor.

Kommentar: Falsche Gewichtung

 
61
Der Adipositas-Experte Johannes Hebebrand erklärt, was sich in unserer Gesellschaft ändern muss, um Übergewicht zu verhindern.

Magersucht

 
62
Auch die Erbanlagen spielen bei der Magersucht mit: Offenbar werden in der Pubertät bestimmte Gene aktiv, die eine Fehlfunktion im Gehirn auslösen.

Hautsache Schönheit

 
72
Welche Bedeutung haben Tattoos oder Piercings für die Jugendlichen von heute? Der Psychologe Erich Kasten gibt überraschende Antworten.

Otaku allein zu Haus

 
78
Mit der Manga-Welle schwappen auch neue psychische Störungen aus Fernost nach Europa: die Obsession für ein virtuelles Hobby bis hin zum Totalrückzug aus allen sozialen Beziehungen.

Spaßmacher mit Nebenwirkungen

 
84
Partydrogen wie Ecstasy greifen tief in den Gehirnstoffwechsel ein - und sind daher alles andere als harmlos. Auch psychische Folgen drohen.

Interview: Gefährlich fürs Gehirn

 
88
Der Suchtexperte Rainer Thomasius vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf hat Gedächtnisstörungen bei Ecstasykonsumenten untersucht.
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